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Aktuelles
KLIMZUG-Nordhessen erforscht Alternativen zum Maisanbau
Auf den ersten Demonstrationsflächen im Schwalm-Eder-Kreis beginnt bald die Aussaat von Energiepflanzen für die Biogaserzeugung. Neben Mais werden dort verschiedene Kulturen und Anbauverfahren als Alternative zum Mais getestet. Wie Bodenerosion und der rasche Verlust von Nährstoffen durch Energiepflanzen reduziert werden können, erklärt KLIMZUG-Nordhessen am "Tag der Erde" am 22. April.
Maisanbau ist populär und nach Angaben des Deutschen Maiskomitees hat sich die Anbaufläche in den vergangenen 50 Jahren auf mehr als zwei Millionen Hektar vervielfacht. Der Einsatz von Mais in Biogasanlagen verspricht vielerorts ein gutes Geschäft, die negativen Folgen für die Böden werden dabei oft vergessen.
Im Schwalm-Eder-Kreis will KLIMZUG-Nordhessen in den nächsten Monaten auf landwirtschaftlichen Demonstrationsflächen Alternativen zum Maisanbau vorstellen. Das von der Universität Kassel koordinierte Projekt untersucht Kulturen und Anbaumethoden, die einen ganzjährigen Bodenschutz und eine Reduktion der Nährstoffauswaschung zum Ziel haben. Erprobt wird unter anderem der Einsatz von Energieroggen, Sonnenblumen oder Sudangras.
Über diese und weitere Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels informiert KLIMZUG-Nordhessen im Rahmen des "Tag der Erde" am 22. April 2012 im Kasseler Stadtteil Jungfernkopf (Stand-Nr. 73).
Weitere Informationen zu KLIMZUG-Nordhessen finden Sie hier.
20.04.2012 11:53 Alter: 1 Jahre








