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Weitere Informationen

Dr.-Ing. Clemens Mostert
Erneuerbare Energien und Energieeffizienz
Tel: 0561 788 096-11
E-Mail
Die CO2-neutrale Fabrik
Entwicklung einer Methodik für die Fabrikation klimaneutraler Produkte
Ausgangssituation
Industrieproduktion, Energieerzeugung und Klima sind miteinander vernetzte Systeme. Erst das gemeinsame Betrachten ermöglicht eine sinnvolle Bilanzierung und Bewertung von Produkten vor dem Hintergrund von Klimaneutralität. Am Beispiel der Produktion von Elektronikgeräten der Firma SMA Solar Technology AG wird die Anwendbarkeit der im Projekt zu entwickelnden Methodik in der Praxis überprüft.
Was ist die CO2-neutrale Fabrik?
Die produzierende Industrie hat einen hohen Anteil an den klimaschädlichen Emissionen. Die Höhe der Emissionen ist dabei im Wesentlichen bestimmt durch die verwendeten Energieträger, die eingesetzten Maschinen und Prozesse, die Produktionslogistik und das zeitliche Zusammenwirken der einzelnen Prozesse sowie die technische Gebäudeausrüstung.
Die CO2-neutrale Fabrik ist daher ein Unternehmensmodell, welches vorrangig durch Vermeidung und zusätzlich durch Kompensation von Emissionen eine klimaneutrale Bilanz zum Ziel hat.
Methodik und Praxis | Wie kann das Ziel erreicht werden?
Grundsätzlich kann zwischen direkten und indirekten Maßnahmen zur Senkung des CO2-Ausstosses unterschieden werden. Direkte Senkungen des CO2-Ausstosses können z. B. durch Effizienzmaßnahmen des Unternehmens erreicht werden, indirekte durch transparente Produktionsketten beim Einkauf. Das Modell der CO2-neutralen Fabrik sollte letztlich als ein dynamisches System verstanden werden. Damit ist es notwendig, standortbezogen wie produktorientiert die Höhe und Art der Emissionen zyklisch zu inventarisieren.
Förderung
Das Projekt wird durch das Hessische Umweltministerium aus Mitteln des Landes Hessen gefördert.














