• Verständlich
  • Flexibel
  • Standardkonform
  • Barrierearm
  • Anpassbar
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Modernes Weblayout verständlich erklärt

"Yet Another Multicolumn Layout" ist ein Framework zur Erstellung moderner und flexibler Layouts auf Grundlage von float-Umgebungen. Dabei stehen ein möglichst hohes Maß an Flexibilität und Zugänglichkeit im Vordergrund. Innerhalb eines Tutorials wird die Funktionsweise der einzelnen Bausteine erläutert.

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Geothermie

Die Erdwärme ist genau genommen keine regenerative Energieform, da sie sich nicht erneuert. Ihr Potenzial wird aber noch für Jahrmillionen nutzbar sein. Somit ist sie nach menschlichen Maßstäben regenerativ. Ein wesentlicher Vorteil der Geothermie gegenüber den meisten anderen erneuerbaren Energieträgern ist die Grundlastfähigkeit. Erdwärme ist jahreszeitenunabhängig verfügbar und wird mit sehr unterschiedlichen technischen Verfahren gewonnen. Diese als Geothermie bezeichnete Energieform zeichnet sich je nach Anwendung durch ein sehr günstiges Verhältnis von benötigter Primärenergie zu nutzbarer Endenergie aus.

Grundsätzlich wird oberflächennahe Geothermie und Tiefengeothermie unterschieden. Als oberflächennahe Geothermie bezeichnet man die Wärmevorkommen in bis zu 400 m Tiefe. Diese können in Form von Kombinationen aus Wärmepumpe und Erdkollektoren, Erdsonden, Energiepfählen etc. direkt nutzbar gemacht werden. Erdwärme ab ca. 400 m wird als Tiefengeothermie bezeichnet. Entweder kann sie direkt für Heizzwecke genutzt werden oder sie stellt die Energie für Stromerzeugung zur Verfügung (GZB). 

Die zentrale Technologie für die Nutzung von oberflächennaher Geothermie sind Wärmepumpen. Sie nutzen Umweltenergie mit niedriger Temperatur und wandeln diese effizient in Nutzwärme für Brauchwasser und Heizung um. Sie ermöglichen eine energieeffiziente und wartungsarme Wärmeerzeugung. Als Energiequellen können das Grundwasser, das Erdreich oder auch die Außenluft genutzt werden. Bei frühzeitiger Integration des Systems Wärmepumpe in den Planungsprozess können auch Kühlfunktionen realisiert werden. Im Jahr 2007 wurden in Deutschland mehr als 50.000 Wärmepumpen installiert (BWP). Durch die Nutzung der vorhandenen Umweltwärme leisten sie dabei einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion des Einsatzes fossiler Brennstoffe und zur Minderung des CO2-Ausstoßes.

Die Realisation von energieeffizienten Anlagen erfordert allerdings eine integrale Gebäudeplanung, die Wärmebedarf, Wärmeerzeugung und Wärmeverteilung optimal aufeinander abstimmt. Dazu verfügen deENet-Mitglieder über umfangreiche Erfahrung.