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Pressemitteilungen
Bundesweiter Fachkongress zu erneuerbaren Energien in Kassel
Die Zukunft der Energieversorgung: Regional, dezentral, kommunal und regenerativ
Kassel, 23. September 2010. "Kassel etabliert sich immer mehr als Hauptstadt der regenerativen Energien. Sei es in Industrie und Produktion, Erzeugung, in Forschung und Entwicklung oder als Standort von Tagungen und Kongressen", ist sich Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen sicher. Anlass dieser Feststellung: Am 29. und 30. September treffen sich in Kassel zum zweiten Mal Fachleute und kommunale Entscheidungsträger auf dem Kongress "100% Erneuerbare-Energie-Regionen". Die Veranstaltung im Kongress Palais bietet eine bundesweit einmalige Plattform zum Informationsaustausch und zum Aufbau von Netzwerken.
Die gerade beschlossene sogenannte Energierevolution, der faktisch gescheiterte Klimagipfel in Kopenhagen und international wieder anziehende Energiepreise unterstreichen, dass ein Kurswechsel bei der globalen und regionalen Energieversorgung seit langem aussteht. Einige Kommunen haben bereits die Wende vollzogen und produzieren einen großen Teil ihrer Energie selbst und vorwiegend aus erneuerbaren Quellen. Andere Kommunen möchten folgen, doch die Frage ist wie.
Der Kongress "100% Erneuerbare-Energie-Regionen" will die Initialzündung für die Netzwerkbildung rund um erneuerbare Energien und dezentrale Energieversorgung geben. Als eines der führenden deutschen Zentren im Bereich der erneuerbaren Energien hat das Bundesumweltministerium das deENet, das Kompetenznetzwerk Dezentrale Energietechnologien e.V., beauftragt, den Kongress in Kassel auszurichten. Im vergangenen Jahr nahmen fast 500 Besucher an der zweitägigen Fachveranstaltung im Kongress Palais teil. Dr. Martin Hoppe-Kilpper, Geschäftsführer des deENet, zum diesjährigen Kongress: "Wie im vergangenen Jahr erwarten wir wieder eine sehr hochkarätige Tagung mit Fachleuten und Vertretern aus Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft. Da wir schon jetzt einen sehr hohen Anmeldestand haben, rechnen wir mit 700 Teilnehmern."
Andreas Helbig, Vorstandsvorsitzender der Städtische Werke AG, ist sicher, dass die Fachveranstaltung zum richtigen Zeitpunkt kommt und das entscheidende Signal aussendet: "Der konsequente Ausbau der regenerativen Energien ist mit den großen vier Energiekonzernen nicht zu machen, das zeigt die jetzt beschlossene Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke. Deshalb ist die Rückbesinnung auf die Region und die dezentrale Erzeugung der richtige Schritt. Kommunale Vertreter, die derzeit über die Vergabe ihrer Energiekonzessionen verhandeln, wissen das."
Quelle: Städtische Werke AG Kassel, www.sw-kassel.de
23.09.2010 09:22 Alter: 3 Jahre







