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Water and Energy Partnership Germany-Georgia (WEG)
Hintergrund:
Georgien ist seit der Unabhängigkeit von der ehemaligen Sowjetunion vor fast zwanzig Jahren noch lange nicht am Ende seines Transformationsweges angekommen. Zuletzt gebeutelt von mangelnder politischer nationaler Einheit und einschneidenden Ereignissen, wie dem Machtwechsel 2004 und dem Südossetien-Krieg 2008, konnte das Land dennoch eine anhaltend hohe Wachstumsrate verzeichnen. Die Infrastruktur des Landes macht jedoch erhebliche Anstrengungen nötig. Trotz einer für die Region nennenswerten Umweltstrategie der Regierung und mannigfaltigen Kooperation mit ausländischen - v. a. auch deutschen - Partnern gilt dies auch für die Umweltinfrastruktur. Speziell die Energiesituation und das Abwasserwesen sind noch immer in z. T. schlechtem Zustand - natürliche Gewässer werden verschmutzt und die Energieversorgung ist instabil. Ziel dieses Projektes ist es daher, durch den Aufbau einer nachhaltigen Partnerschaft zu georgischen Partnern gemeinsam neue Perspektiven in den genannten Feldern zu erarbeiten. Hierzu soll als wesentliches Ergebnis ein gemeinsames Projekt in einem europäischen Programm beantragt werden.
Projekt:
Ziel des Projektes "WEG" ist die Entwicklung einer nachhaltigen Partnerschaft in den Bereichen dezentrale Wasserwirtschaft und Energieversorgung. Allen voran beziehen sich die Aktivitäten auf die autonome Republik Adscharien in Georgien, wo offizielle Fachstellen, Forschung und Wirtschaft in das Projekt eingebunden werden sollen. Das Projekt soll jedoch auch Partner aus ganz Georgien ansprechen. Das Vorhaben dient der Vorbereitung eines gemeinsamen Antrages auf Forschungs-förderung im Rahmen eines EU-Programmes mit georgischen Partnern. Hierzu werden in Georgien Fachworkshops organisiert, bei denen das Thema des energie- und ressourcenschonenden Wassermanagements, ergänzt von Themen der dezentralen Energietechnologien, im Vordergrund stehen. Die Workshops werden ein Podium zum Know-how-Austausch der georgischen und deutschen Teilnehmer bieten. So wird ein Wissensfundament für den gemeinsamen Folgeförderantrag geschaffen.
Projektlaufzeit:
November 2010 - Oktober 2011










