Dezentrale Konzepte/Nachhaltige Regionalentwicklung

Trotz der wachsenden Anteile aus Erneuerbaren Energien basiert die heutige Energieversorgung nach wie vor auf zentralen Strukturen mit großen Kraftwerken. Der Strom wird dabei über große Entfernungen zu den einzelnen Verbrauchern transportiert. In dezentralen Versorgungs- und Nutzungskonzepten, die eine Umwandlung vor Ort ermöglichen, kann sowohl Strom als auch Wärme bereitgestellt werden. Durch die Stärkung regionaler Kreisläufe wird eine regionale Wertschöpfung erzeugt, die Abhängigkeit von externen Energieträgern minimiert und zusätzliche wirtschaftliche Effekte, wie die Schaffung von zusätzlichen Arbeitsplätzen, ermöglicht. Derartige Wertschöpfungsketten sind besonders für ländliche oder strukturschwache Regionen wichtig.

Dieser Ansatz wird von immer mehr kommunalen Akteuren aufgegriffen und in entsprechenden Konzepten für eine nachhaltige Regionalentwicklung konkretisiert. Für viele Regionen sind deshalb Maßnahmen zum Ausbau dezentraler erneuerbarer Energien und Energieeffizienz zu einem Leitmotiv und Motor der kommunalen und regionalen Entwicklung geworden.

 

 

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