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EAM blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018 zurück

Mit einer positiven Jahresbilanz 2018 schreibt das Unternehmen die Erfolgsgeschichte der Rekommunalisierung fort.

90 Jahre Unternehmensgeschichte, fünf Jahre Rekommunalisierung und ein positives Geschäftsjahr 2018: Für die EAM gibt es aktuell mehrere Gründe mit Stolz zurückzublicken. Immerhin steht der heimische Energieprofi bereits seit dem 6. September 1929 für hohe Versorgungssicherheit, regionale Nähe und innovative Dynamik. Und seit dem Jahr 2014 ist das Unternehmen erstmals in seiner Geschichte zu 100 Prozent in kommunaler Hand. „Die Wiedergeburt unserer EAM im Jahr 2014 ist eine Erfolgsgeschichte und ein Gewinn für die Region“, resümiert der Aufsichtsratsvorsitzende Stefan G. Reuß (Landrat Werra-Meißner-Kreis). Die Entscheidung, das Unternehmen mit durchweg kommunalen Eigentümern auf eine regionale Basis zu stellen und zudem eine eigene Vertriebsgesellschaft zu etablieren, habe sich als richtig und gut erwiesen.

„Als Energieversorger sind wir seit Jahrzehnten ein ‚vertrauter Nachbar‘, der die Sprache der Menschen in der Region spricht“, betont EAM-Geschäftsführer Georg von Meibom. „Diesen klassischen Kern der EAM bringen wir seit der Rekommunalisierung verstärkt zum Ausdruck. Der Aspekt ist im aktuellen Wettbewerb ein wichtiger Vorteil unserer Marke.“

Stabile Ergebnisse und Wertbeitrag für die Region

Die EAM war im vergangenen Jahr erneut ein stabiler Wirtschaftsfaktor: 238 Millionen Euro beträgt der gesamte in der Region verbliebene Wertbeitrag. Dieser setzt sich im Wesentlichen aus Löhnen und Gehältern, Aufträgen an Firmen im Versorgungsgebiet, Konzessionszahlungen für die Gemeinden, Ergebnisverteilung an kommunale Gesellschafter sowie Gewerbesteuerzahlungen zusammen. „Wir sorgen jedes Jahr für sichere Arbeitsplätze, zahlreiche Aufträge an heimische Firmen und wichtige Geldzuflüsse in die Haushalte der Landkreise und Kommunen“, so Georg von Meibom. Die Umsatzerlöse der gesamten EAM-Gruppe liegen im Jahr 2018 bei 966 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss des Mutterunternehmens EAM GmbH & Co. KG beträgt 51 Millionen Euro. Die Zahl der Mitarbeiter liegt im Jahresdurchschnitt bei 1.223, darunter sind 74 Auszubildende.

Beste Versorgungssicherheit durch hohe Investitionen

Auch im vergangenen Jahr hat der Regionalversorger laut Statistik der Bundesnetzagentur bei der Versorgungssicherheit einen Platz in der Spitzengruppe aller deutschen Netzbetreiber belegt. Im Stromnetz der EAM liegt die statistische Ausfallzeit mit 8,5 Minuten um 44 Prozent unter dem deutschen Bundesdurchschnitt. Dies resultiert unter anderem aus dem hohen Investitionsniveau, dass das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr gehalten hat. Insgesamt hat der kommunale Energieversorger 70 Millionen Euro investiert. Fast 50 Millionen davon sind in den Erhalt, den Ausbau und die Modernisierung eigener Anlagen zur Strom- und Gasversorgung geflossen. „Wir haben bereits 95 Prozent unseres Niederspannungsnetzes und mehr als 80 Prozent unseres Mittelspannungsnetzes auf Erdkabel umgestellt, die deutlich weniger anfällig für Störungen sind als Freileitungen“, erläutert Geschäftsführer Thomas Weber. „Auch in diesem Jahr werden wir von den geplanten Investitionen in Höhe von 104 Millionen Euro den größten Teil für den Ausbau und die Unterhaltung der Netze bereitstellen.“

Energiewende und Klimaschutz

Die EAM gestaltet auf verschiedenen Ebenen die Energiewende vor Ort, unter anderem bei der Planung und Umsetzung von Windprojekten. Für den Bau des eigenen Windparks „Stollberg“ im Landkreis Limburg-Weilburg hat das Unternehmen die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für den Bau und den Betrieb von drei Windenergieanlagen erhalten. Der Windpark befindet sich im Bau, so dass die Windräder voraussichtlich zum Ende dieses Jahres in Betrieb genommen werden können und jährlich rund 25 Millionen Kilowattstunden regenerativen Strom erzeugen. Gemeinsam mit der Energiegenossenschaft Reinhardswald (EGR), den Städtischen Werken aus Kassel und den Stadtwerken Eschwege plant die EAM zudem, insgesamt 20 Windenergieanlagen im Reinhardswald zu errichten.

Auch beim Thema Elektromobilität geht es weiter voran. Sieben neue Schnellladesäulen wurden im Rahmen des Bundesförderprogramms zum Aufbau von Ladesäulen an hochfrequentierten Verkehrsknotenpunkten errichtet: in den hessischen Kommunen Baunatal, Breuna, Gelnhausen, Hessisch Lichtenau und Solms, im südniedersächsischen Göttingen sowie in der Stadt Kirchen im Landkreis Altenkirchen (Rheinland-Pfalz). Insgesamt betreibt die EAM derzeit 68 Ladesäulen in ihrem Netzgebiet, davon 14 Schnellladesäulen.

Vertriebserfolg durch ausgeprägte Kundennähe

Ihr Vertriebsgeschäft hat die EAM ebenfalls erfolgreich weiterentwickelt. Zentrale Bausteine waren dabei mehrere Kampagnen sowie die ausgeprägte Vor-Ort-Präsenz, die die EAM mit der Eröffnung von zwei neuen Kundenservicebüros in Vellmar (Landkreis Kassel) und Kirchhain (Landkreis Marburg-Biedenkopf) weiter ausgebaut hat. Seit April dieses Jahres gibt es zudem ein neues Vertriebsbüro in Bruchköbel (Main-Kinzig-Kreis). Aktuell können sich Kunden und Interessierte in 16 Servicebüros in Hessen und Südniedersachsen fachkundig zu allen Fragen rund um die Energiebelieferung beraten lassen. Weitere Büros sind geplant, das nächste soll noch in diesem Jahr in Solms (Lahn-Dill-Kreis) eröffnet werden.

>> Zum Geschäftsbericht der EAM 

Pressekontakt:
Steffen Schulze
Kommunikation und Geschäftsführungsbüro
Tel. +49 561 933-10 51
Steffen.Schulze(at)EAM.de 
 

 

EAM-Geschäftsführer Georg von Meibom (links) und Thomas Weber