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Diana Thiel
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Wolfhagen 100% EE

Entwicklung einer nachhaltigen Energieversorgung für die Stadt Wolfhagen

Ausgangslage

Die Stadt Wolfhagen ist in der Region Nordhessen und darüber hinaus bereits Vorreiter im Bereich des kommunalen Klimaschutzes. So hat die Stadt als erste Kommune in Nordhessen ihre Stromnetze zurückgekauft und verfügt über einen besonders hohen Anteil an Photovoltaik-Strom. Die Bürgerschaft beteiligt sich intensiv am Transformationprozess hin zu einer nachhaltigen Energieversogung. Ein systematisches Konzept zur Nutzung des Potentiales zur Energieversorgung mit erneuerbarer Energie in den Bereichen Strom und Heizwärme steht jedoch bisher aus. Hier setzt das Programm "Energieeffiziente Stadt" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung an, indem es Konzepte für ausgewählte Kommunen fördert und die Konzepterstellung zugleich mit einem Wettbewerb verbindet.

Projekt

Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik entwickelt gemeinsam mit den Stadtwerken Wolfhagen und deENet sowie weiteren Netzwerkpartnern ein zu 100% auf erneuerbarer Energie basierendes Energieversorgungskonzept für die Stadt Wolfhagen als Beitrag zur zweiten Wettbewerbsphase.

Bereits zuvor hatte sich Wolfhagen in der ersten Wettbewerbsphase gemeinsam mit 13 weiteren Kommunen unter mehr als 70 Bewerbern durchgesetzt. Ein erfolgreiches Konzept ist die Eintrittskarte in die dritte Projektphase: Hier sollen drei bis fünf der 14 Kommunen über einige Jahre mehrere Millionen Euro erhalten, um die erarbeiteten Konzepte vor Ort umzusetzen.

Zusammenarbeit

Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik arbeitet im Projekt eng mit deENet, der Stadt Wolfhagen, den Netzwerk- und Projektpartnern Stadtwerke Wolfhagen, dem Fraunhofer-Institut für Bauphysik, dem Zentrum für Umweltbewusstes Bauen (ZUB), der Energieagentur Energie 2000 e.V. sowie dem Kommunikationsbüro eyedexe zusammen. Die eyedexe GmbH hat auch das Projektlogo entwickelt.

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